Wie lange dauert ein Date mit unseren Therapeuten?

In der Ergotherapie gibt es kein „Endlosschleifen-Modell“ – alles ist klar geregelt! Wie viel Zeit du auf der Therapiecouch (oder besser: am Aktivitätstisch) verbringst hängt ganz vom Behandlungsfokus ab, den der Arzt bzw, die Ärztin vorgibt:

  • Motorisch-funktionell (z. B. nach Hand-OPs): 30 Minuten geballte Action für deine Beweglichkeit.
  • Sensomotorisch-perzeptiv (z. B. nach Schlaganfall): 45 Minuten intensives Training für Körperwahrnehmung und Koordination.
  • Psychisch-funktionell (z. B. bei Depressionen): 60 Minuten voller Fokus auf deine mentale Stärke und den Alltag.
  • Hirnleistungstraining: 30 Minuten Fitness für dein Gehirn.

 

Das Kleingedruckte: Therapiezeit ist nicht nur Übungszeit
Die verordnete Zeit gehört dir, aber dein Therapeut zaubert im Hintergrund mit. Zur offiziellen Behandlungszeit gehört nämlich immer auch die Dokumentationszeit. Während du deine Jacke anziehst oder dich verabschiedest, tippt der Therapeut schon die Fortschritte ins Handy oder den PC. Das ist gesetzlich so vorgeschrieben – Papierkram gehört zum Handwerk!

 

Das heiße (oder eiskalte) Extra: Thermische Anwendungen
Du bekommst ein entspannendes Kischkernbad für deine Hände oder eine kühlende Eisbehandlung? Perfekt! Aber aufgepasst: Diese thermischen Anwendungen sind kein Bonus-Zeitgeschenk. Sie werden direkt in die oben genannte Behandlungszeit integriert. Das bedeutet: Aufwärmen oder Abkühlen ist Teil deines gebuchten Zeitfensters und läuft parallel zur Therapie.